Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz verpflichtet Arbeitgeber für ein diskriminierungsfreies Umfeld der Mitarbeitenden zu sorgen. Besonders im Gesundheits- und Pflegesektor mit seinem besonders vielfältigen Personal wird dies häufig zur Herausforderung. Das von Sally Nkrumah angebotene Seminar unterstützt diese Bemühungen durch praxisnahe Hinweise und eine fundierte wissenschaftliche Untermauerung.
Zielgruppe:
Hebammen, Pflegekräfte, Ergotherapeut*innen und andere Gesundheitsfachkräfte sowie Mitarbeitende aus Recruiting, Personalabteilungen, Krankenhäusern und Praxen – freiberuflich oder angestellt.
Teilnehmerzahl:
Mindestens 5, maximal 15 Teilnehmende
Ziel des Workshops:
Der Workshop vermittelt praxisnah, wie Diskriminierungsmechanismen im beruflichen Alltag erkannt und reflektiert werden können. Die Teilnehmenden stärken ihre Handlungskompetenz für diskriminierungssensibles Arbeiten – im Umgang mit Patient*innen, Kunden und innerhalb des Teams. Sie lernen, Diskriminierungen frühzeitig zu erkennen, konstruktiv zu intervenieren und ein respektvolles, inklusives Arbeitsumfeld zu schaffen.
Leitbild: Vernetzt – Vielfältig – Sensibel
- Vernetzt: Gemeinsam Lösungen entwickeln und Diskriminierung vorbeugen.
- Vielfältig: Menschen unabhängig von Herkunft, Identität, Fähigkeiten oder Lebensrealitäten respektvoll begegnen.
- Sensibel: Achtsam kommunizieren, Diskriminierung erkennen und konstruktiv intervenieren, um eine chancengerechte und sichere Umgebung zu schaffen.
Inhalte:
- Einführung in diskriminierungssensibles Arbeiten (Begriffe, Machtstrukturen, professionelles Vertrauensverhältnis)
- Formen von Diskriminierung im Berufsalltag (Rassismus, Klassismus, Ableismus, Queerfeindlichkeit etc.)
- Reflexion eigener Prägungen und Haltungen (Sprache, nonverbale Kommunikation, Teamdynamik)
- Werkzeuge für diskriminierungssensibles Handeln (Handlungsempfehlungen, kollegiale Beratung, Selbstfürsorge, Gestaltung diskriminierungsfreier Räume)
- Abschluss und Transfer in die Praxis (Austausch, praxisnahe Handlungsschritte, Feedback)
Methoden:
Impulsvorträge, Fallarbeit in Kleingruppen, Reflexionsübungen, Selbsterfahrung, moderierter Austausch, Diskussion und kollegiale Beratung.
2 Halbtage à 3 Stunden
Zeitslots: 10:00–13:00 Uhr
1. + 2. September 2026 jeweils von 10:00- 13:00 Uhr
