Feedback von Teilnehmer/innen

Was haben Sie gelernt?

„Man kann alles ändern, wenn man will und entsprechend Kenntnis hat! – Wir sind mit unseren Ängsten nicht allein und wir können sie definitiv abbauen.“

„Wir kämpfen nicht alleine. – Wenn jemand sich rassistisch angegriffen fühlt, dann ist das auch so. – Viele Ideen unterschiedlicher Menschen erweitern mein Argumentationsrepertoire“

„Choose your battle. – Fragen „Wie meinen Sie das?“ – Unsere Familie ist nicht allein. Wir können mit mehr Leuten mehr bewegen.“

„Das Seminar hat mir sehr geholfen meinen Horizont hinsichtlich des Rassismus zu erweitern.“

„Ich darf rebellieren! – Ich bin nicht allein mit meinen Empfindungen! – Die Wurzeln sind wichtig, damit Flügel wachsen können!“

„Bereicherung, Stärkung im Umgang mit Rassismus.“

„Dass ich nicht nur eine Verantwortung habe für mein Kind, sondern dass daran auch eine gesellschaftliche Verantwortung geknüpft ist. – Dass viele kleine Schritte einen langen Weg gehen können. – Dass wir viele Gleichgesinnte sind.“

Nächster Termin des Workshops 30.+31. Januar 2021

Das nächste Seminar findet am 30.+31. Januar 2021 online statt.
Bitte melden Sie sich über diesen Flyer an:
Weitere Informationen und Anmeldung ->

 

 

Was uns Teilnehmer/innen gesagt haben:

„Ihr ward Spitze! Danke! Und bis bald!“

„Ein sehr abwechslungsreiches Seminar mit sehr guter und interessanter Moderation.“

„Danke für zwei informative, lehrreiche und tolle Tage! Danke für persönliche Inhalte.“

„Ich freue mich auf eine Fortsetzung!“

Alexandra Conrads ist in Deutschland und Großbritannien erfolgreich in der politischen Bildungsarbeit tätig. Zu ihren Schwerpunktthemen gehört die rassismuskritische und vorurteilsbewusste Bildung, Empowerment, Migration und Identität.

Alexandra Conrads ist als Adoptivkind mit äthiopischen Wurzeln in einer deutschen, weißen Arbeiterfamilie im Rheinland aufgewachsen. [weiterlesen]

Jürgen Schlicher beschäftigt sich seit mehr als 20 Jahren mit den Themen Rassismus und Diskriminierung. Als Diplom-Politologe hat er das Dokumentations- und Informationszentrum für Rassismusforschung gegründet, ist Mitbegründer von ENAR (European Network Against Racism). Vor 16 Jahren hat er das Projekt „Schule Ohne Rassismus“ nach Deutschland geholt und 2005 Diversity Works gegründet. Er wurde von Jane Elliott ausgebildet, den "Braunäugig-Blauäugig Wokshop zur Thematisierung von Diskriminierung anhand der Augenfarbe" durchzuführen. [weiterlesen]

Maurice Soulié ist Bildungsreferent, Trainer und Künstler. Er kommt gebürtig aus Sri Lanka und wuchs in Deutschland und den USA in einem überwiegend weißen Umfeld auf. Dieser Hintergrund prägte ihn als Künstler sowie als Referent und Trainer.

Als Künstler gibt er Rap- und Poetryworkshops (z.B. auf
Gedenkstättenfahrten) oft auch dem mit Fokus auf Empowerment von Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Als Trainer konzipiert und gibt er Sensibilisierungsworkshops und Argumentationstrainings, zudem hält er Vorträge zum Thema Rassismus. [weiterlesen]

Anna Cardinal, Jahrgang 1981, ist Diversity Trainerin, Sinologin und Aktivistin. Sie beschäftigt sich seit vielen Jahren privat, wissenschaftlich und beruflich mit den Themen Vielfalts- und Kultursensibilität, Antidiskriminierung, kritischem Umgang mit ungleich verteilten Privilegien.

Auslösend für die Beschäftigung mit dem Thema waren Zweifel an ihrer Überzeugung in einer Gesellschaft zu leben, in der alle Menschen die gleichen Möglichkeiten haben. Als einzige weiß positionierte Person in ihrer eigenen Kleinfamilie wurde ihr immer bewusster, dass ihre Möglichkeiten vielmehr das Produkt ihrer (weißen und anderen) Privilegien sind, als das Produkt universeller Chancengleichheit.
Diese Erkenntnis hat nicht ausschließlich Scham und Wut ausgelöst, sondern auch den Willen wachgerufen, an einer Veränderung beteiligt zu sein, zu lernen und andere zu ermutigen, Menschen – allen voran sich selbst – mit anderen Augen zu betrachten. [weiterlesen]

Ein Workshop für Eltern Schwarzer Kinder und Kinder of Color*

Wurzeln und Flügel

Familiäres Zusammenleben ist sowohl von wertvollen, schönen, lebensbereichernden und -bejahenden Glücksmomenten geprägt, als auch von jenen kräftezehrenden Zeiten, in denen das Kommunizieren, das in Kontakt bleiben und das Zueinanderstehen zu Kraft- und Geduldsproben werden können.


Eltern nichtweißer Kinder machen nicht selten Erfahrungen, die über die "normale" Erziehungs- und Beziehungsarbeit hinausgehen. Sie werden unter Umständen mit rassistischen Diskriminierungen konfrontiert.

Und so ergeben sich Fragen wie: Wie kann ich erkennen bzw. erfahren, ob mein Kind tatsächlich Rassismus erlebt? Wie kann ich damit umgehen, wenn mein Kind Rassismuserfahrungen äußert? Wie will ich mit unangenehmen Situationen oder gar Anfeindungen umgehen, die mich als Mutter oder Vater persönlich und/oder unsere gesamte Familie betreffen?

Das Workshopkonzept „Wurzeln und Flügel“ bietet Eltern, deren Kinder von Rassismus betroffen sind, die Möglichkeit, sich mit all diesen Herausforderungen zu beschäftigen und Lösungsansätze für problematische Situationen zu erarbeiten. Im gemeinsamen Austausch machen sie die stärkende Erfahrung, dass sie nicht allein sind mit ihren Fragen und Problemen.

Durch die professionelle Begleitung von zwei Trainer:innen werden den Eltern Diskriminierungsstrukturen wie Adultismus (Machtungleichgewicht zwischen Erwachsenen und Kindern) und Rassismus nahe gebracht.
Die Teilnehmer:innen erhalten im Workshop Raum und Zeit, ihre eigenen Verortungen in all diesen Themen und Strukturen zu suchen und zu finden und sich so mehr Sicherheit für herausfordernde Alltagssituationen zu erarbeiten.

Das Konzept wurde ursprünglich entwickelt von ManuEla Ritz - freiberufliche Trainerin und selbst adoptiert und Jürgen Schlicher, Antirassismus-Trainer mit langjähriger Beratungs- und Coaching-Erfahrung im Bereich der Antidiskriminierung. Bei Diversity Works arbeiten im "Wurzeln und Flügel"-Team Alexandra Conrads, Anna Cardinal, Maurice Soulié und Jürgen Schlicher.

* Der Ausdruck People of Color (PoC) ist eine Selbstbezeichnung von Menschen, die auf unterschiedliche Weise von Rassismus betroffen sind. Im deutschen Raum setzt sich dieser Ausdruck vermehrt durch (Kinder of Color, Women of Color etc.)
 Zu dem Thema Sprache und Bezeichnungen gibt es im Seminar vertiefende Reflexionen und Informationen.

Der nächste Termin:

... findet am Samstag, den 30. & Sonntag, den 31. Januar 2021 Online statt.
Hier können Sie sich anmelden ->

 

Informationen zu den aktuellen Workshops finden Sie auch immer in unserem Newsletter.

 

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an info@diversity-works.de.

 

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