Reaktionen von Seminar-Teilnehmer*innen

„Nur darüber reden ändert nichts!“


„Demokratie bedeutet, jede_r hat die gleichen Chancen sich zu äußern und gehört zu werden.“

„… den Blick für den Anderen zu haben!“

„Deine Freiheit bedeutet für mich auch ganz viel Freiheit.“

„Zugehörigkeit funktioniert nicht durch Anstrengung des Dazukommenden, sondern durch die Einstellung der Daseienden.“

„Es ist ein befremdliches Gefühl, im Nachhinein zu überlegen, welch harten Urteile ich in der Realität gefällt habe, ohne die Konsequenzen für andere Menschen zu bedenken.“

von Diversity Works zertifizierte

BETZAVTA - Die Methode des Adam Instituts - Ausbildung in Würzburg 2020/21

05. - 09. Okt. 2020: Betzavta - Ausbildungsmodul 1 (Sabine Sommer, Jürgen Schlicher)

16. - 18. Okt. 2020: Betzavta - Basismodul "Demokratie und Entscheidung"
08. - 12. März 2021: Betzavta - Ausbildungsmodul 2 (Sabine Sommer, Jürgen Schlicher)

Zur Ausschreibung der Basismodule ->
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von Diversity Works zertifizierte

BETZAVTA - Die Methode des Adam Instituts - Ausbildung in Baden Württemberg

Die Ausbildung wird angeboten von der Landeszentrale für politische Bildung Baden Württemberg:

Betzavta - Ausbildungsmodul 2 (Sabine Sommer & Jürgen Schlicher) wird z.T. online und als Präsenzveranstaltung im Januar 2021 durchgeführt. Die Plätze sind bereits belegt. 

Zum Anmeldungsflyer ->

Sabine Sommer

Sabine Sommer arbeitet seit 1996 mit BETZAVTA, der Methode des Adam Instituts. Aufmerksam wurde sie auf BETZAVTA bei einem Besuch des Adam Institutes in Jerusamel. Sie war von der Methode sofort sehr angetan, vor allem weil BETZVATA die freie Entfaltung von Individuen und Gruppen in Demokratien in den Mittelpunkt des Lernens stellt, ohne den Zeigefinger zu erheben. Erfahrungsorientiertes Lernen in Gruppen ist seitdem ihre Spezialität. Sabine Sommer bildet seit 1998 Führungskräfte,  Lehrer*innen & Schüler*innen, Polizist*innen und Verwaltungsmitarbeiter*innen aus. Sie entwickelt seit Jahren passgenaue BETZAVTA-Aus- und Fortbildungskonzepte für unterschiedliche Institutionen.

Ihr Motto: Lasst uns gemeinsam hinschauen.

Jürgen Schlicher

Jürgen Schlicher ging Mitte der 90er Jahr auf die Suche nach Bildungskonzepten, die das Miteinander auf Augenhöhe in der Gesellschaft stärken. Besonders hilfreich erschien ihm der Ansatz von BETZAVTA, der Methode des Adam Instituts, da der Fokus hier auf demokratischer Entscheidungsfindung liegt - OHNE laufend unzufriedene Minderheiten zu schaffen. Heute sagt er von sich, dass die BETZAVTA-Haltung seine Seminartätigkeit in allen Bereichen massiv positiv beeinflusst hat.

Seit 1998 bildet er Trainer*innen für BETZAVTA im gesamten Bundesgebiet und in den Niederlanden aus.

Jürgen Heß

Für Jürgen Heß ist BETZAVTA - Die Methode des Adam Instituts ein Lern- und Selbsterfahrungsprogramm zum Erwerb von demokratischen Kompetenzen. Dabei ist für ihn die Demokratie nicht nur eine Regierungs- und Gesellschaftsform, sondern die Basis um miteinander in Kommunikation zu stehen und um gemeinsam eine gerechtere Lebenswelt gestalten zu können. Zutiefst ist er davon überzeugt, dass eine gleichberechtigte Teilhabe an politischen Prozessen Gewalt überwinden kann.

Jürgen Heß ist seit 2007 ein zertifizierter Trainer für BETZAVTA. Neben der politischen Bildungsarbeit ist er hauptberuflich mit menschenrechtlichen Fragen beschäftigt, vorwiegend zu den Bereichen Asyl und Antirassismus.

BETZAVTA-Learnings

  • Die eigene Ablehnung von Gleichberechtigung in konkreten Konfliktsituationen erfahren.
  • Erkennen, dass wir in der Regel nur dann für Gleichberechtigung sind, wenn sie dem Weiterkommen des Individuums oder der eigenen Gruppe dient.

  • Erfahren, dass der Ablehnung von Gleichberechtigung die Annahme zugrunde liegt, dass die Anerkennung der Rechte des/der anderen zwangsläufig zur Einschränkung der eigenen Rechte führt.

  • Erkennen, dass das prinzipielle Eintreten für die Anerkennung des gleichen Rechtes auf freie Entfaltung der Persönlichkeit (Artikel 1 und 2 der Menschenrechtskonvention) von Individuen und Gruppen dem Schutz der eigenen Rechte dient.

  • Die Konsequenzen auf das Entwicklungspotential des (jungen) Menschen und Subgruppen erfahren, wenn sie/er in seinen Rechten eingeschränkt oder gefördert wird.

  • Toleranz entwickeln, d.h. die anderen mit ihren Anschauungen und Taten auch und gerade dann zu akzeptieren, wenn sie den eigenen widersprechen.

  • Kritisches Denken schulen, indem in Konfliktsituationen nach Argumenten gesucht wird, die die EIGENE Einstellung in Frage stellt. Trainiert sind Menschen in der Regel darauf, nach Argumenten zu suchen, welche die eigene Einstellung und Position unterstützen.

  • Die Fähigkeit zu wählen erlernen meint, sich zwischen zwei oder mehreren Alternativen zu entscheiden, deren Vor- und Nachteile uns bewusst sind. Unterscheiden lernen, welche Alternativen wir ablehnen und welche wir schlicht nicht gewählt haben.Lernen, Alternativen die wir innerlich abgelehnt haben zu akzeptieren.

  • Vermeidung einer Entscheidung ist auch eine Entscheidung.

  • Ruhe und Gelassenheit in Konfliktsituationen zu Entwickeln, ohne die Emotionen zu unterdrücken.

  • Stress erkennen und abbauen, da Stress die Wahrnehmung einengt.

  • Mit einer anerkennenden Grundhaltung in Konflikte gehen.

  • Kreativität auch und gerade bei der Suche nach Konfliktlösungsmöglichkeiten erschaffen.

Unser Betzavta-Partner: Die Jugendbildungsstätte Würzburg ->