Film: Der Rassist in uns

"Der Rassist in uns" begleitet einen Workshop mit 40 Teilnehmer/innen in Hamburg und zeigt, wie leicht man zum Opfer von Diskriminierung werden kann und, wie schnell diskriminierendes Verhalten zugelassen wird.

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Stephan Schack

Stephan Schack wurde 1964 in Jena geboren und hat bis 2007 dort gelebt und in verschiedenen Bildungseinrichtungen in Thüringen gearbeitet. Seit 2008 ist der studierte Sozialpädagoge (FH) als freiberuflicher Trainer und Berater für Demokratiepädagogik, Interkulturelle Verständigung und Diversity sowie Kinder- und Jugendpartizipation tätig. Schack lebt derzeit in Naumburg (Saale) und ist bundesweit tätig. Er ist Gründungsmitglied und Vorsitzender des Instituts zur Förderung von Partizipation und Demokratie (ipd e.V.) und Mitglied der Akademie für Neurowissenschaftliches Bildungsmanagement (AfNB).

Nach der Schulausbildung hat Stephan Schack zunächst eine Berufsausbildung als Kellner absolviert und bis Anfang 1990 in verschiedenen Hotels und Restaurants in Jena und Weimar gearbeitet.

1984 hat er den Waffendienst in der Nationalen Volksarmee verweigert und den Grundwehrdienst 18 Monate als Bausoldaten in Prora (Rügen) abgeleistet. Diese Zeit hat ihn politisiert und sein Weg führte in die kirchliche Friedens- und Jugendarbeit. Unter massiver Kontrolle des Staatssicherheitsdienstes gehörte er in der zweiten Hälfte der 1980er Jahre zu den wichtigen Protagonisten der Wehrdienstverweigererbewegung in der DDR. Dieses Engagement führte ihn zum NEUEN FORUM, dessen Mitbegründer er im September 1989 in Ostthüringen war.

Nach der ostdeutschen Revolution hat sich Schack sehr bald neuen Tätigkeitsfeldern zugewandt. Zunächst hat er 1990 die Zivildienstverwaltung im damaligen Bezirk Gera aufgebaut und zuletzt geleitet. 1991 kam er, nach einer kurzen Tätigkeit als Landesgeschäftsführer des NEUEN FORUM in Ostthüringen als Quereinsteiger in die politische Jugendbildungsarbeit. Schack war bis 1997 Studienleiter an der Evangelischen Akademie Thüringen. In dieser Zeit hat er die Evangelische Jugend beim Landesjugendring Thüringen vertreten, davon zwei Jahre als dessen Vorsitzender und mehrere Jahre als Mitglied des Landesjugendhilfeausschusses und des Landeskuratoriums für Erwachsenenbildung in Thüringen.

Im Zusammenhang mit dem Ereignis „Europäische Kulturhauptstadt – Weimar 1999“ führte sein Weg wieder nach Weimar und er leitete dort das Koordinationsbüro für das nichtkommerzielle Kinder- und Jugendprogramm „Projektbüro Jugend 2000“ im Kulturstadtjahr. Danach wechselte Schack in die Europäische Jugendbildungs- und Jugendbegegnungsstätte Weimar. Diese 1999 eröffnete Bildungsstätte, hat er von den ersten Planungsüberlegungen über die Konzeptionsentwicklungsphase bis hin zum inhaltlichen Aufbau begleitet. Als Pädagogischer Mitarbeiter für politisch-soziale Bildung hat Stephan Schack den Schwerpunkt „Demokratie- und Toleranzerziehung“ entwickelt und die EJBW zu einem der bekanntesten und wichtigen Orte des Demokratie-Lernens in der außerschulischen Bildung in Deutschland entwickelt. 2006 wechselte er für zwei Jahre zur Bertelsmann Stiftung Gütersloh und war als Projektmanager der Initiative „mitWirkung!“ tätig.

Schack studierte 1994 – 1998 an der FH Jena im Fachbereich Sozialwesen und hat in der Folge viele weiterführende Aus- und Fortbildungen absolviert.

Vor allem das Kennenlernen des Konzeptes „Betzavta-Miteinander“ aus Israel hat ihn beeindruckt. Die Ermöglichung des erfahrungsorientierten Lernens und der dabei zu ermöglichten Entwicklung eines qualitativen Demokratieverständnisses ohne einen moralischen Zeigefinger zu heben, haben seine weitere berufliche Tätigkeit maßgeblich beeinflusst.

In den Jahren 1999 – 2004 machte Stephan Schack in folgenden Programmen die Ausbildung zum zertifizierten Trainer und Ausbilder:

  • „Betzavta-Miteinander“. Der Schwerpunkt des Programms liegt auf Möglichkeiten demokratischer Konfliktregelung über die spezifische Methode des ADAM-Instituts Jerusalem der Umwandlung von Konflikten in Dilemmata.
  • „Achtung (+) Toleranz – Wege demokratischer Konfliktregelung”. Dieses an der Uni München entwickelte Programm hat neben der Vermittlung eines alltagstauglichen Modells von Toleranz das Erlernen von partnerschaftlichen kommunikativen Fähigkeiten als Schwerpunkt.

 

Für das Programm „A World of Difference – Eine Welt der Vielfalt“ der Anti Defamation League New York hat Schack eine Qualifikation als Trainer.

2002 – 2004 hat Stephan Schack an der Adaption von Moderationsmethoden der „Technology of Participation®“ mitgearbeitet und war an der Herausgabe eines Moderationshandbuches für Jugendliche beteiligt. Die „ToP®-Methoden“ wurden vom Institute of Cultural Affairs (ICA) in den USA entwickelt und bieten einen partizipativen Ansatz zur Projektplanung. Im Mittelpunkt steht dabei ein konsensorientiertes Verfahren, mit dem Gruppen auf demokratische Weise moderiert werden können. Seit der Adaption einiger dieser Methoden ist er als Moderator tätig und bietet über das ipd Ausbildungen zur ToP®-Moderation an.

Im Rahmen des BLK-Programmes „Demokratie lernen und leben“ hat Schack an der Ausbildung zum zertifizierten Berater für Demokratiepädagogik teilgenommen. Von 2005 bis 2007 hat er die LIDIA Weiterbildung „TrainerIn/BeraterIn für Interkulturelle Verständigung“ absolviert und ist seit 2010 als Kursbegleiter dieser Ausbildung tätig.

Die Schwerpunkte der Tätigkeit von Stephan Schack in den vergangenen Jahren waren Themen wie Demokratie- und Toleranz-Lernen, Kommunikation, Konfliktkompetenz, Interkulturelle Vielfalt und Diversity-Management. Im Rahmen des ersten Förderzeitraums von XENOS-Projekten hat er das in der Fachöffentlichkeit viel beachtete Projekt „Schule und Ausbildung für Toleranz und Demokratie“ konzipiert und geleitet.

In jüngster Zeit beschäftigt er sich mit Ergebnissen aus der Hirnforschung. Durch seine Mitgliedschaft in der Akademie für Neurowissenschaftliches Bildungsmanagement lässt er sich von diesem Themenfeld inspirieren und wird in Zukunft Trainings- und Beratungskonzepte entwickeln, die dieses Feld noch stärker berücksichtigen. Was ihn daran vor allem begeistert ist die Tatsache, dass Vieles von dem, was in den vergangenen Jahrzehnten z.B. als bessere Bedingungen für Bildung und Lernen gefordert worden ist, durch die jüngsten neurowissenschaftlichen Erkenntnisse als förderlich nachgewiesen worden ist. Aspekten wie Wertschätzung und Anerkennung wird Schack deswegen noch mehr Bedeutung in seiner Tätigkeit beimessen.

Neben seiner Tätigkeit als Trainer ist Schack als Gutachter und Berater u.a. für das Bundesministerium für Arbeit und Soziales, die SPD-Landtagsfraktion Thüringen oder die Landeszentrale für politische Bildung NRW tätig. In den vergangenen 20 Jahren gibt es viele Veröffentlichungen von ihm zu Themen wie Wehrdienstverweigerung in der DDR, Politische Jugendbildung, Demokratie-Lernen oder Kinder- und Jugendbeteiligung. Neben Aufsätzen in unterschiedlichen Fachzeitschriften hat Schack auch mehrere Buchveröffentlichungen verantwortet.

Seit 2007 lebt Stephan Schack, der Vater von drei Kindern ist, in Naumburg (Saale), inmitten des Weinbaugebietes Saale-Unstrut. Seine Fähigkeit, andere Menschen in Seminar- und Beratungssituationen für demokratisches und tolerantes Miteinander in Vielfalt zu begeistern, ermöglicht es ihm, Gruppen auch in schwierigen Situationen zu leiten und kreativkonstruktive Problemlösungen zu entwickeln. 

Kunden/Zielgruppen:

  • Multiplikatoren aus der schulischen und außerschulischen Bildung
  • Behörden und kommunale Ebene
  • Klein- und Mittelständische Unternehmen
  • Polizei
  • Bildungseinrichtungen
  • Schulen

schack(at)diversity-works.eu


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