
Ali Fathi wurde am 08.08. 1953 im Iran geboren und lebte dort bis 1984. Vor seiner Flucht lehrte er drei Jahre an der Teheraner Universität Recht und Politik.
1984 gelang ihm die Flucht in die Bundesrepublik Deutschland, wo er 1985 als politischer Flüchtling anerkannt wurde. In Deutschland studierte er Publizistik, Soziologie und Politologie im Fachbereich Kommunikationswissenschaften. 1995 erlangte er den Titel „Doktor der Philosophie“ mit seiner Arbeit zum Thema „Die bundesrepublikanische Einwanderungspraxis im europäischem Vergleich mit Großbritannien und Frankreich“.
In der Bundesrepublik setzte er seine politischen Tätigkeiten im Immigranten- und Flüchtlingsbereich fort. 1985 war er Mitbegründer des „Vereins Iranischer Flüchtlinge e.V.“ in Berlin. In der Zusammenarbeit mit anderen Minderheitenorganisationen befasste er sich mit der individuellen Beratung von Flüchtlingen, MigrantInnen, Afro- und Asia-Deutschen.
1990 schloss er sich den Gründungsinitiatoren von „SOS Rassismus Berlin e.V.“ an und widmete sich der europäischen Vernetzung der antirassistisch arbeitenden Organisationen.
Seit 1994 ist Ali Fathi durch Beratungs- und Training im Bereich der Interkulturellen Kompetenz, Demokratieerziehung und der Menschenrechte tätig, in dem er seine interkulturellen Beratungstätigkeiten den BeraterInnen der alltäglichen Diskriminierungsfällen, den Wohlfahrtsverbänden, Netzwerke und den Menschenrechtsorganisationen widmet. Ali Fathi ist bei Diversity Works als freier Trainer tätig.
1996-2001 übernahm er die Geschäftsführung des im selbem Jahr gegründeten „Bund gegen ethnische Diskriminierungen in der Bundesrepublik Deutschland“. Dieser wurde vor kurzem in „Bund für Antidiskrminierungs- und Bildungsarbeit BDB e.V.“ umbenannt. Ali Fathis persönliche Aufgabenschwerpunkte lagen hierbei in der Entwicklung von Maßnahmen zur interkulturellen Öffnung des Öffentlichen Dienstes und der Präventionsarbeit. Dabei gelang es ihm, die Vermittlung der IK als Bestandteil der Ausbildung von PolizeianwärterInnen der Landespolizeischule Berlin und dem Bachelorstudium der Fachhochschule der Polizei in Brandenburg zu integrieren. Ebenso wirkte er auf verschiedenen Ebenen für die Umsetzung des Artikels 13 des Amsterdamer Vertrags. Dazu gehörte der „Nationale runde Tisch“ bzw. das später gegründete „Netzwerk gegen Rassismus – für gleiche Rechte“ und das „Forum gegen Rassismus“ beim Innenministerium, ferner die Entwicklung von Beratungskonzepten für die Betroffenen von dem Rassismus und Diskriminierung.
Seit 2001 ist Ali Fathi als freiberuflicher Bildungsreferent zur Konzipierung, Koordination und Leitung von Qualifizierungen von Berliner und Brandenburger Institutionen in unterschiedlichen europaweiten Projekten, in der Beratung von Führungskräften und der Qualifizierung von MultiplikatorInnen zur Förderung der sozialen/interkulturellen Kompetenzen, der Sensibilisierung von ausreisenden deutschen Freiwilligen ins Ausland, sowie der Sensibilisierung von europäischen Freiwilligen in Deutschland (Programm: Jugend für Europa), der methodisch-didaktischen Entwicklung von Integrations- bzw. Orientierungs- und Einbürgerungskursen für die Volkshochschulen in Berlin sowie die Fortbildung der DozentInnen der VHS unterwegs.
Seine Trainerqualifizierungen umfassen die Trainerqualifizierung zum Trainer für Interkulturelle Kommunikation, die Multiplikatorenfortbildung „Betzavta – ein Trainingsprogramm zur Demokratieerziehung“, „Achtung und Toleranz“, die Trainerqualifizierung „Anti Bias“, Menschenrechtsbildung und eine Fortbildung in der Prozessbegleitung sowie in dem Großgruppenverfahren „Open Space“.
Zusatzqualifikationen bzw. Fortbildungen seit 2004 in folgenden Themenfeldern:
Ali Fathi bietet für Diversity Works die folgenden Trainings an: Eine Welt der Vielfalt, Achtung & Toleranz, Betzavta, Anti-Bias, Kompass – Menschenrecht- und Argumentationstraining gegen Stammtischparolen
Laufende Projekte zur folgenden Kompetenzvermittlung :
Fremdsprachenkenntnisse: