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Cooper Thompson

Cooper Thompson wurde 1950 in den U.S.A. geboren und zog 2003 nach Deutschland. Seit über 30 Jahren arbeitet er zu den Themen Gleichberechtigung und Diskriminierung. Er konzipiert (auch als freier Trainer bei Diversity Works) und leitet  Workshops zum Thema kulturelle Vielfalt und unterschiedliche Formen von Diskriminierung.
 
In den letzten 20 Jahren arbeitete Cooper Thompson für VISIONS, einer Beratungsfirma, die von afro-amerikanischen Frauen gegründet wurde und zu den Themen Diskriminierung  und Diversity arbeitet. Dort arbeitete er für Firmen, Schulen, Kirchengemeinden und in öffentlichen Verwaltungen in den USA und Europa. Er hat höchst erfolgreich langjährige Projekte in Firmen und Organisationen durchgeführt, in denen die Vorstellung von Diversity Management und Interkulturalisierung zunächst auf Widerstand stieß. Thompson coached und berät Einzelpersonen, Paare und Teams, deren Konflikte auf kulturellen Unterschieden und Unterdrückungserfahrungen basieren.

Fast ein Jahrzehnt war Cooper Thompson Projektleiter einer Kampagne zur Beendigung von Homophobie. (The Campaign to End Homophobia) Dort erarbeitete er Materialien für die Öffentlichkeitsarbeit und organisierte Konferenzen um auf die Diskriminierung aufgrund der sexuellen Identität aufmerksam zu machen. Er war Mitglied der  „Human Rights Commission“ in Cambridge, Massachusetts, in der er als Mediator wirkte. Darüber hinaus kochte er viele Jahre lang ehrenamtlich für Obdachlose eine Mahlzeit einmal pro Woche. 

Ermutigt von Freunden und Kollegen hat  Cooper Thompson über seine Erfahrungen viel geschrieben. Seine Aufsätze wurden in einer Vielzahl von Büchern und Magazinen veröffentlicht. Er hat 30 Aufsätze und Bildungsmaterial zum Thema Unterdrückung veröffentlicht, außerdem 3  Curriculae und das Buch: „White Men Challenging Racism: 35 Personal Stories“  (2003, Duke University Press). Zur Zeit schreibt er an einem Buch über seine Erfahrungen als älterer Mann eine zweite Sprache zu erlernen. Fast alle seine Publikationen drehen sich um die seine persönlichen Erfahrungen privilegiert zu sein, als Mann, als Weißer, als Heterosexueller.

Kürzlich erschien sein Aufsatz „A White Man’s Experience of Oppression in a Life of Privilege”  in einem Diversity Online Magazin mit dem Namen: “The Diversity Factor”.
Der aktuelle Aufsatz widmet sich der persönlichen  Erfahrungen, nach Deutschland eingewandert zu sein und als Einwanderer auf deutsch zu kommunizieren. Obwohl seine Deutschkenntnisse gut sind gibt es vieles, was er nicht versteht. Er macht grammatikalische Fehler und er spricht mit Akzent.

Einige der Erfahrungen, die er als Einwanderer und Deutsch-Sprechender gemacht hat, waren schmerzhaft. Er hat einen Eindruck davon bekommen, wie es ist, als „Ausländer“, der nicht so gut deutsch spricht, als „weniger wert“ behandelt zu werden. Er schreibt dazu: „Ich will diese Unterdrückungserfahrung nicht überbewerten, meine Erfahrungen waren schmerzhaft und mein Privileg als weißer, heterosexueller Mann aus den Vereinigten Staaten hat mich vor offensichtlicherer und noch verletzenderen Erfahrungen bewahrt, das andere Ausländer hier erleben. Ich werde nicht ständig von der Polizei angehalten, ich werde nicht gezwungen laufend meinen Ausweis zu zeigen, ich wurde  noch nie von Neonazis bedroht. Ich muss mich nicht fürchten, abgeschoben zu werden. Aber aufgrund dieser Erfahrungen glaube ich, ein bisschen besser zu verstehen, was mir Ausländer und andere Menschen aus diskriminierten Gruppen über ihre Unterdrückungserfahrungen erzählt haben.

Seit er nach Deutschland gekommen ist, hat Cooper Thompson weiter Coachings und Supervisionen durchgeführt. Er bietet dies für Einzelne , Paare und Gruppen an. So hat er beispielsweise Beratungsgespräche mit Menschen durchgeführt, die versuchen, sich dem Leben in einem „fremden Land“ anzupassen. Er hat weiße, männliche Führungskräfte gecoacht, die Probleme damit haben, mit  Frauen oder Schwarzen zusammenzuarbeiten. Er hat Peer-Berater darin ausgebildet, Kollegen/innen zu unterstützen, die an ihrem Arbeitsplatz Diskriminierungen erfahren. Er hat Menschen gecoacht, die ihre Fähigkeiten als  Trainer ausbauen wollen.  Und er hat Mediationen durchgeführt mit Menschen, die  aufgrund unterschiedlicher Hautfarbe, Geschlecht, Sprache, Alter oder Herkunft Konflikte miteinander haben. 

Manchmal fanden diese Gespräche mehrsprachig statt: Englisch, Deutsch und in einem Fall auf Französisch. Wenn er mit Menschen arbeitet, die Englisch als Zweitsprache nutzen, dann ermutigt er sie, ihre Muttersprache zu nutzen, auch wenn er nicht alles versteht. Das Feedback, das er bekommt zeigt, dass Menschen das Gefühl haben, dass ihnen zugehört wird, sie sich unterstützt fühlen dass das Gespräch ihnen etwas gebracht hat. Das ist es, was ihm wichtig ist.

Cooper Thompson über Cooper:
Ich freue mich, Teil des Diversity Works Teams zu sein. Im Herbst 2007 wurde ich gebeten, das Diversity Zertifizierungsprogramm von Diversity Works mit anzuleiten. Ich habe das erste Modul des „Train the Trainer Prozesses“ begleitet, im Abschlussmodul feedback gegeben und die Supervision angeleitet. Ich biete meine Dienste als Berater und Coach allen Menschen an, die ein Interesse daran haben an den Themen Diversity und Diskriminierung zu arbeiten. Ich möchte mit Menschen arbeiten, eine Welt zu schaffen, in der alle respektiert werden und die Möglichkeit haben, ein erfülltes Leben zu leben.

www.cooper-thompson.com

thompson(at)diversity-works.eu


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